This glossary explains terminology used in Drupal Web development. Some terms here are common to Web development in general, but most are jargon specific to Drupal or have a particular meaning in the context of a Drupal project.
Ein „Administration Theme” ist ein Drupal Theme, das nur im administrativen „Back-End” einer Drupal Seite verwendet wird, d. h. für jeden beginnenden Pfad in /admin. Es gibt ein „Administration Theme” Contrib Modul, mit dessen Hilfe ein Theme konfiguriert werden kann, das in Administrationsbereichen Ihrer Seite Verwendung findet. Es gibt aber auch andere Methoden der Theme-Auswahl, die auch für diesen Zweck arbeiten.
Administrator ist der „User1“ mit vollständigen Rechten für die Konfiguration einer Drupal Seite oder ein anderer User, dem die selbe Rolle zugeteilt ist (allerdings kann nur der Admin Account des User1 verwendet werden, um update.php auszuführen).
Ajax ist ein Apronym für „Asynchronous JavaScript and XML“ und bezeichnet eine Gruppe von Webentwicklungstechnologien, um interaktive Web-Anwendungen zu erstellen. Z. B. dynamische Abfragen, die nur bestimmte Daten auf einer Website, aber nicht die ganze Seite, aktualisieren.
In Drupal wird eine „Aktion” aufgerufen, falls ein anderes Ereignis diese „auslöst”. Zum Beispiel das Weiterleiten einer Seite, das Versenden von E-Mails an einen Administrator oder das Anzeigen einer Nachricht. Aktionen und Auslöser sind ein Teil des Drupal-Core seit Drupal 6. Siehe „Auslöser” und „Ereignis”. (auf Englisch: action)
Ein „Anrisstext“ ist eine kurze, anlockende Zusammenfassung eines Inhalts, die den Leser dazu zu bringen soll, den vollständigen Artikel zu lesen. In Drupal wird standardmäßig ein bestimmter Teil des Anfangs eines Node-Body als „Teaser“ verwendet. Aber auch andere Felder können in der Inhaltstypen Anzeige als „Teaser“ konfiguriert werden. (auf Englisch: teaser)
Akronym für „Application Programming Interface“. Das Drupal API ändert sich etwas von Version zu Version und beinhaltet zurzeit Hunderte von Funktionen und „Hooks“. Diese können implementiert werden, um den erprobten „Core“ Code zu erweitern und eine gewünschte Funktionalität in einen Custom- oder Contribmodul einzubauen.
Ein Argument kann eine beliebige Variable sein, die an eine Funktion übergeben wird (z. B. in PHP); In einem Drupal Pfad hat „Argument“ eine besondere Bedeutung: im Pfad /node/20 ist das erste Argument „node“, und das zweite „20“, jeweils mit den Kennziffern 0 und 1.
Ein „Auslöser“ in Drupal ist ein erwartetes Ereignis, das eine verknüpfte Aktion erzeugt. Z. B. auf einer mehrsprachigen Webseite wird, wenn ein Benutzer einen neuen Beitrag einstellt, automatisch eine Email an den Übersetzer generiert, der ihn darauf hinweist, das der Beitrag zu übersetzen ist. (auf Englisch: trigger)
Authentifiziert ist ein Begriff, der genutzt wird, um Benutzer zu beschreiben, die auf einer Seite registriert und eingeloggt sind. Authentifizierten Benutzern können andere Rechte zugewiesen werden, zum Beispiel die eines Autors, eines Redakteurs oder eines Administratoren. Siehe „anonym“. (auf Englisch: authenticated)
Eine Basic Page oder einfach „Page“ ist eine der Standard Drupal Inhalstypen, die nur einen Node-Titel und Body als Standardfelder beinhaltet. Dieser Inhaltstyp wird am häufigsten für statischen Inhalt verwendet, wie z.B. Nutzungsbedingungen einer Seite.
In Drupal steuern Berechtigungen den Zugriff auf das Anzeigen, Erstellen, Bearbeiten und Verwalten von Inhalten. Administratoren weisen Rollen Berechtigungen und dann Benutzern Rollen zu. Der erste Benutzer (User1) erhält automatisch volle Berechtigungen. In Betriebssystemen wie Linux, das häufig als Basis für Drupal-Server dient, sind Genehmigungen bestimmte Einstellungen die den Zugriff von Benutzern zum Lesen, Schreiben und Ausführen von Dateien auf dem System erlauben oder beschränken. (auf Englisch: permissions)
Akronym für „Binary Large OBject“. Eine Gruppe von binäre Strings, die als eine Einheit in einer Datenbank gespeichert ist.
Ein Block ist eine Auswahl von HTML Code, der zu verschiedenen Positionen und Regionen auf einer Drupalseite bewegt werden kann. Einige Blöcke, wie aktuelle Blog-Beiträge, können dynamisch durch ein Modul wie Views generiert werden, während andere von einem Administrator manuell erstellt werden können, z. B. das Hinzufügen eine Banner-Verlinkung auf einer Partnerseite. Blocks können konfiguriert, ein- und ausgeschaltet und im Abschnitt „Blöcke Verwaltung“ einer Drupal Seite kreiert werden. (admin/build/block in Drupal 6 oder admin/structure/block in Drupal 7).
Ein Blog (Kürzung des Begriffes „Web log”) ist eine Gruppe von Artikeln, Seiten und Geschichten einer Seite, die regelmäßig veröffentlicht werden, ähnlich wie bei einem Online-Journal. Drupal besitzt Module, die das Erstellen, die Verteilung und die Ansammlung dieser populären Form des Web Contents unterstützen.
Das Standard-Node-Feld, das üblicherweise den Haupttext speichert
Das Core-Modul „Book” ermöglicht das Erstellen von Gruppen und Seiten, welche hierarchisch verknüpft sind. Eine solche Gruppe von Seiten wird auch als „Books” bezeichnet. Books werden oft für die Schaffung einer geordneten Menge von Seiten mit Kapiteln und Abschnitten eingesetzt, z. B. für Online-Handbücher, HTML Versionen eines wirklichen gedruckten Buches, usw.
Ein Breadcrumb ist eine Sammlung von Links, die gewöhnlich am oberen Rand der Drupalseite hinzugefügt wird und zeigt die Pfad-Hierarchie der aktuellen Seite. Z. B. hat die „Karriere-Seite“ von Cocomore einen Breadcrumb, der zurzeit folgendermaßen aussieht: Home > Über uns > Karriere. Es präsentiert den Pfad der Seiten, denen normalerweise gefolgt wird um auf die aktuelle Seite zu gelangen und macht es einfach zu einer höheren Seite in der Pfad-Hierarchie zurückzukehren. Der Begriff kommt aus der Geschichte von Hänsel und Gretel, die als sie spazieren gingen Brotkrümel fallen ließen, damit sie ihren Weg aus dem Wald zurückverfolgen konnten.
Der Begriff „Bundle“ ist neu in Drupal 7 und kann als Untertyp einer Einheit gesehen werden. Zum Beispiel ist eine Node eine Art Einheit und die Nodetypen „Basic Page“, „Artikel“ und „Blog-Eintrag“ sind Standard-Bundles, die von der Nodeeinheit bereitgestellt werden.
Generierte Seiten und Blöcke für anonyme Besucher einer Seite werden in den Cache-Tabellen der Drupal-Datenbank gespeichert. Zusätzlich zu der Caching-Funktionaliät des Drupal-Cores gibt es ebenfalls Drupal Module, die hilfreich dabei sind andere Caching-Systeme zu integrieren, wie etwa Memcached, Boost und Varnsih.
(Rückruf) In der Computerprogrammierung sind Callbacks Referenzierungen auf Funktionen, die anderen Codeblöcken übergeben werden können. In Drupal bezieht sich der Begriff oft auf einen Pfad, der registriert ist, um eine entsprechende Funktion aufzurufen, wenn ein mit dem Muster übereinstimmender Pfad besucht wird. Abschnitte des Pfades können Argumente an die Callback-Funktion übergeben, um dynamische Inhalte zu generieren.
Synonyme: RückrufCAPTCHA ist ein Akronym, das vom Wort „capture” (einfangen, erfassen) stammt und basiert auf der Formulierung „Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart“ (Vollautomatischer öffentlicher Turing-Test zur Unterscheidung von Computern und Menschen). In anderen Worten ist ein CAPTCHA eine für den Menschen einfach für den Computer jedoch schwierig zu lösende Aufgabe (Z.B. schreibt der Benutzer ein Text von einem durch einen Bildfilter verzerrtes Bild ab), die dem Benutzer ermöglicht ein Formular absenden, aber „Spambots” dadurch verhindet werden sollen die Seite mit ungewünschten Beiträgen zu überfluten. CAPTCHA ist auch eine beliebtes Drupal-(Contrib)-Modul, welches ein grundlegende CAPTCHA-Funktionalität und seine eigene API beinhaltet, um es anderen Modulen zu ermöglichen, ihre neuen Typen von CAPTCHA-Tests zu definieren.
CCK „Content Construction Kit” ist ein beliebtes Contributed Modul, welches mit Drupal 4.7 veröffentlicht worden ist und mit Drupal 5 und Drupal 6 eine hohe Verwendung erlangte. Es ermöglicht dem Erbauer einer Seite benutzerdefinierte Felder und Inhaltstypen zu erstellen. Eine Vielzahl seiner Funktionalität existiert nun im Dupral 7 Core oder wurde in die neuen Drupal 7 „Contrib” Module umgezogen. Die primäre Funktion der Drupal 7 Version besteht darin, dabei zu helfen Content von der Drupal 6 CCK zu den Core Feldern in Drupal 7 zu migrieren. Es gibt eine Reihe von Modulen, die sich mit dem CCK integrieren, um Felder für Daten, Bilder, Links und andere spezielle Zwecke zu erstellen.
Standardmäßig sieht die URL wie folgt aus: „http://example.com/?q=node/123.“ Die Aktivierung von Clean URLs bedeutet, dass die URL neu geschrieben wir zu „http://www.example.com/node/123“.
Akronym für „Content Management System“. Im Kontext einer Website ist CMS (wie Drupal) eine Sammlung von Tools zur Erstellung, Änderung, Organisation und zum Entfernen von Seiteninhalten.
Code Freeze“ ist ein Stichtag, nach dem keine zusätzlichen Features in eine neue Version von Drupal eingehen (mit nur einigen seltenen Ausnahmen). Nach dem Code Freeze konzentriert sich die Entwicklung auf Bug Fixes und auf die Verbesserung der Usability. Entwickler von Contributed Modulen oder Themes warten gewöhnlich bis zum Code Freeze, bevor sie ihren Code für die neue Drupal Version aktualisieren, da vor dem Code Freeze größere Veränderungen der API gemacht werden können.
Ist eine Kurzform von „Communitiy contributed“ oder „Contributed“. Module, Themes und anderer Code, der von der Community bereit gestellt wird, aber nicht im Core enthalten sind.
Es gibt Tausende von „Contrib“- Modulen (und Themes, etc.) welche man separat herunterladen kann. Sie sind nicht Teil des Core-Modules und werden in anderer Software auch als Plugins oder Add-Ons bezeichnet. Sehr beliebte Contributed Module werden manchmal in den Core integriert. Das ist etwa der Fall bei den meisten CCK-Funktionalitäten beim Umzug von Drupal 6 auf Drupal 7. Im Allgemeinen wird empfohlen die Contributed Module im Ordner „sites / all / modules“ und nicht mit den Core-Modulen abzulegen.
In Drupal enthält der „Kern“ nur die Dateien und Module die im Haupt- Drupal- Projekt zum Download bereitstehen.
Cron (Abkürzung für Chronograph) ist ein Scheduler, der automatisch Befehle oder Skripte (z. B. Skripte zur Bearbeitung von Video, Größenanpassung von Bildern oder Erstellung eines Datenbank-Backup) in vorher festgelegten Intervallen ausführt.
Unter „Drupal“ kann man viele verschiedener Dinge verstehen: Ein Content Management Framework (CMF), ein Content Management System (CMS) und eine Community. Der Name stammt von dem flämischen bzw. niederländischen Wort für „drop bzw. Tropfen“ („Druppel“), welcher auf eine versehentliche Registrierung als drop.org anstelle von dorp.org „Dorp“ (das holländische Wort für „Dorf“) zurückzuführen ist.
Die Drupal Community veranstaltet zweimal im Jahr die DrupalCon (einmal pro Jahr auf einer von beiden Seiten des Atlantiks). Sie findet im Frühjahr in Nordamerika und im Herbst in Europa statt. DrupalCons haben sich zu Großveranstaltungen mit tausenden von Teilnehmern entwickelt und bieten Training Sessions, Code und Dokumentationen Sprints und Präsentationen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten, wie z. B. Coder, Themer, Geschäftsführer, die Drupal-Community, Site Builder / Administratoren etc. Es ist ein hervorragender Ort um die neusten und angesagtesten Tricks zu erlernen und sich mit anderen Teilnehmern aus der Drupal Community bekannt zu machen. Cocomore entsendet gewöhnlich einige Entwickler zur Europäischen DrupalCon.
Das Druplicon (gebildet aus „Drupal“ + „icon“) ist ein lächelnder Wassertropfen mit einer „coolen Sonnenbrille“ in Form eines Unendlichkeitsymbols. Es ist das offizielle Maskottchen und Logo von Drupal.
Drush ist eine Abkürzung für “DRUpal Shell“, ein PHP-basiertes Shell und Scripting Command-Line Interface (CLI) für Drupal.
Text-Filter und Eingabeformate, auch bekannt als „Text-Formate“, stehen bereit für die Verarbeitung von Text, der von einem User eingegeben wird. Drupal besitzt zwei Standard-Textformate: „Full HTML“ und „Filtered HTML“, aber es gibt noch viele andere Textformate, die durch Contributed Module zur Verfügung gestellt werden. Man kann leicht sein eigenes Input-Format erstellen und dabei nur bestimmte HTML-Tags und Filter spezifizieren. (auf Englisch: input format)
Ein Eltern-Begriff oder -Menü, etc., hat eine hierarchische Ebene, die eine Stufe über den Begriffen oder Menü-Items seiner „Kinder-Ebene“ steht. Natürlich muss ein Begriff auch Kinder-Begriffe haben die als „Eltern“ zu betrachten sind und „Eltern“-Begriffe können auch „Kinder“-Begriffe sein. (Siehe Kind). (auf Englisch: parent)
In Drupal 7 wird alles verschiedenen Arten von Entitäten zugeordnet: Nodes, Benutzer, Vokabulare, Kommentare, Begriffe... Da Entitäten „fieldable“ sind (d. h. es können benutzerdefinierte Felder hinzugefügt werden) eröffnet dies viele Möglichkeiten für die Erweiterung von Drupal, um komplexe Systeme zu modellieren. Zurzeit ist die Entwicklung mit Entitäten noch neu, aber es wird erwartet, dass viele Projekte von den non-Node Entitäten „fieldable“ und „exportable“ Gebrauch machen. (auf Englisch: entity)
Ein „Ereignis“ kann in Drupal zwei verschiedene Bedeutungen haben: 1.) Jede Änderung des Status einer Seite oder im Bestandteil des Inhalts, z. B. ein Node der auf „veröffentlicht“ gesetzt wird, könnte ein Ereignis sein, das seine Aufnahme im RSS-Feed der Seite auslöst. Ebenso kann sich „Ereignis“ auf Java-Script Auslöser beziehen, wie z.B. ein „Mouse-Over“-Ereignis (auch bekannt als „Hover“) oder einen abgeschlossenen Ladevorgang einer Seite etc. Und 2.) kann „Ereignis“ natürlich auch ein Kalender-Ereignis sein, z. B. ein Node, das mit dem Event-Modul erstellt wird (üblicherweise wird dies mit den Daten- und Kalendermodulen umgesetzt, die zusammen eine andere Lösung für das „Ereignis“-Scheduling liefern). (auf Englisch: event)
Das Wort „Features“ kann im Zusammenhang mit Drupal mehrere Bedeutungen haben. Natürlich ist die am häufigsten gebrauchte Bedeutung die Wörterbuch Definition: ein “charakteristisches Merkmal“; in diesem Sinne verfügen alle Module über „Features“, wie auch z.B. alle Autos. Das Wort „Features“ ist auch ein Drupal-spezifischer Jargon: der Name eines Drupal Moduls, das genutzt wird, wenn man „Features“ exportieren möchte. Oder auch eine Art generiertes Modul, welches hilft, eine Reihe von Funktionalitäten für die Installation auf einer Seite zu konfigurieren. Z.B. können „Features“ dabei helfen, auf anderen Modulen eine Collection von Views, Felder, Content-Typen, Berechtigungen oder Abhängigkeiten anzulegen. Das hilft beim Deployment von Funktionalitäten auf andere Maschinen, die ein Webmaster auf seinem lokalen System entwickelt hat und auf einen oder mehreren Staging- oder Production-Seiten etc. verteilen möchte.
Felder sind Datenelemente, welche zu Node- oder Entitäts-Typen hinzugefügt werden können. Ein neuer Node-Typ beinhaltet standardmäßig die Felder „Body“ und „Titel“. Aber Core und Contributed Module bieten weitere Felder für Textfelder, Bilder, Daten, Ausdrücke, Ganzzahlen und viele andere Datentypen. (auf Englisch: field)
Verschiedene Module bieten Filter, die auf Text-Formate (auch bekannt als Input-Formate) angewendet werden können, um die Ausgabe von Inhalte anpassen zu können. Einige Filter können die Tags einschränken, die in einem bestimmten Text-Format verwendet werden können, andere Filter fügen zusätzlichen Code hinzu oder formen Code um, wie etwa das Einfügen von Emoticons und Hinzufügen von Titeln für die verlinkten Nodes oder das Verschleiern von E-Mail Adressen.
Flag“ ist ein Contributed Drupal-Modul, welches es erlaubt, Inhalte besonders zu kennzeichnen. Zum Beispiel können Benutzer Kommentare, die sie „anstößig“ finden, mit einer Flag versehen oder einen anderen Benutzer mit einer Flag als einen „Freund“ markieren. Eine Flag kann auch wörtlich verstanden werden, im Sinne von „Eine Flagge wurde gehisst“. Andere Module integrieren das Basis Flag-System, um damit komplexe Aktionen anstossen zu können, sobald der jeweilige Inhalt besonders geflaggt wurde. (Siehe „Auslöser“)
Als einen „Fork“ (Verzweigung), bezeichnen Entwickler einen unabhängigen Ableger eines bestimmten Softwareprojektes. Häufig wird ein Fork von jemanden erstellt, um einer Software spezifische Funktionalitäten hinzuzufügen, die im Original nicht eingeplant sind. Git macht es leicht möglich einen neuen „Fork“ für ein Drupal-Objekt anzulegen, das nach Fertigstellung wieder einfacher in den Haupt-Entwicklungszweig eingebuden werden kann.
Anonyme Benutzer, sind Benutzer einer Seite die registriert sein können, aber nicht eingeloggt sind. In Drupal ist ihre User ID (uid) 0, und ihre Rolle „anonyme Benutzer“. (auf Englisch: anonymous)
Gewicht“ ist ein üblich verwendeter Begriff in Drupal, der die numerische Reihenfolge oder Ebene eines taxonomischen Begriffes, Menüitems, Blocks, Felds oder andere Elemente, im Vergleich zu anderen seines Typs, bezeichnet, die im selben Kontext vorkommen. Niedrigere Nummern werden als „leicht“ (light) oder „nach oben treibend“ (float to the top) bezeichnet, während höhere Zahlen „schwer“ (heavy) sind oder „auf den Boden fallen“ (fall to the bottom). Gewichtsfelder können manuell adjustiert werden (Eingabe von ganzahligen Nummern in Textfelder) oder können durch „Drag and Drop“ von Elementen definiert werden, um die gewünschte Sortierung oder Hierarchie zu erstellen. (auf Englisch: weight)
Git“ ist ein System zur Versionsverwaltung welches ursprünglich von Linus Torvalds, bekannt durch das Linux-Betriebssystem, entwickelt wurde. Die Drupal-Entwicklungs-Community nutzt Git, um alle Contributions an Modulen und Themes zu koordinieren und zu dokumentieren. Diese werden in einem Verzeichnisbaum, dem zentrales „Repository”, gespeichert. Verglichen mit CVS (das Systeme zur Versionsverwaltung, das bis Anfang 2011 von der Drupal-Community verwendet worden ist) und mit Subversion (SVN) bietet Git eine Vielzahl von Verbesserungen an Features und Performance und verteilten Repositories.
Grants stellen eine spezielle Zugangskombination zu einem Inhalt dar, über die ein bestimmter Benutzer verfügt. Zusätzlich zu den „Rechten“, die einer Rolle zugewiesen ist, erlaubt die Drupal Core Funktion hook_node_grant() den Entwicklern die Zugangskontrolle zu verbessern.
Ein Graphical User Interface (grafische Benutzerschnittstelle) ist eine visuelle Schnittstelle zu einem Programm, das im Allgemeinen benutzerfreundlicher und intuitiver als eine CLI (Command-Line Interface) ist.
HEAD ist die letzte Entwicklungsversion von Drupal oder anderen Contributed Projekten im Repository. Der Begriff wird oft mit dem vorherigen System zur Versionsverwaltung der Drupal-Community, CVS, in Verbindung gebracht.
Das Modul-System in Drupal dreht sich um das Konzept der „Hooks“, welches dem Entwickler erlaubt Drupal-Core-Eigenschaften zu ändern, ohne dafür den Core zu „hacken“. Im Drupal-Core gibt es hunderte von Funktionen, die mit dem Wort „hook_“ beginnen und die in eine Funktion eingebunden werden können, indem man den „hook_“-Teil des Namens durch den Namen des Moduls ersetzt und entsprechende Parameter bereitstellt. Somit könnte ein Modul mit dem Namen „do_something“ die Drupal-Funktion „hook_help()“ implementieren, indem es eine Funktion „do_something_help()“ bereitstellt. Jeder Hook verfügt über ein spezifisches Set von zu erwarteten Parametern und sendet bestimmte Ergebnisse zurück. Zusätzlich zu den Hooks im Drupal-Core, bieten viele Contrib Module ebenfalls Hooks für andere Module zur Verwendung an, um ihre Basis-Funktionalität zu erweitern.
Die Kurzform des Modulnamens und Numeronym für „internationalization“. Die 18 Buchstaben zwischen dem Anfang „i“ und dem Ende „n“ werden mit der Zahl „18“ ersetzt.
Inhalt ist ein allgemeiner Begriff für die Informationen, Bilder etc., die eine Webseite ausmachen. Zusätzlich zum Node-Inhalt enthält eine typische Drupal Seite gewöhnlich Inhalte in Form von Kommentaren und Dateianhängen. (auf Englisch: content)
Jede Node einer Drupal Seite gehört zu einem bestimmten „Node Typen“ oder „Inhaltstypen“, welcher besondere Voreinstellungen für die Instanzen dieses Typs von Node beinhaltet, z. B. ob die Node auf der „Startseite“ erscheinen soll, ob Kommentare erlaubt sind, etc. Zusätzlich zu den Core Node Typen und den Node Typen, die von Benutzern erstellt sind, gibt es andere optionale und Contributed Module, die auch Node Typen definieren, z. B. definiert das Blog Modul den „Blog Eintrag“ Node Typ. (auf Englisch: content type)
Internationalisierung“ bezieht sich auf die Fähigkeit, mehrsprachige (oder nicht-englische) Inhalte anzuzeigen, einschließlich deren Übersetzungen oder Unterstützung für bestimmte Zeichensätze etc. Wenn man eine Seite mehrsprachig gestalten will, kann das Drupal Core „Locale“-Modul und die Contributed „Internationalisierungs“-Module dabei helfen. Die gängige Abkürzung ist „i18n“.
Synonyme: i18nDer Begriff „Issue“ wird bei der der Beschreibung von Tasks verwendet, die zu einem Software-Projekt gehören, z. B. eine Feature- oder eine Dokumentations-Anfrage, eine Fehlermeldung usw. Wenn man Probleme bei einem bestimmten Drupal-Projekt hat, schaut man am besten nach, ob dieses Problem in der relevanten „Issue Queue“ beschrieben wird, und ob dazu eine Lösung oder Abhilfe vorhanden ist.
Eine „Queue“ oder Warteschlange ist technisch gesehen eine Job-Management-Technik, bei der Aufträge wie „in einer Schlage“ auf deren Ausführung warten und in der Reihenfolge der Anfrage, manchmal auch nach deren Priorität, abgearbeitet werden (das bedeutet, dass der erste Job, der angefragt wurde, als erstes bearbeitet wird). Die Drupal-Community (und wir intern bei Cocomore) verwendet Issue Queues um Prioritäten in Entwicklungsprojekten zu verwalten, Input und Anregungen zu erhalten und um gemeinsam an Code zu arbeiten, der ein Projekt verbessern kann. Wenn man ein Problem mit einem Drupal-Modul hat und dabei helfen möchten, dieses zu dokumentieren oder Code beitragen will, schaut man auf die Issue Queue dieses Projektes.
jQuery ist eine freie JavaScript-Bibliothek, die dafür bekannt ist, „leicht-gewichtig“ zu sein und in Drupal beinhaltet ist. Sie hilft, die Erfordernis von vielen individuellen JavaScripte zu vermeiden und sie erlaubt komplexe Ajax-Updates von Inhalten usw.
Der Begriff „Kind“ wird verwendet um Objekte zu beschreiben, die hierarchische Beziehungen haben können, wie Menüpunkte, Taxonomie-Begriffe, Buchseiten, etc. Z. B. ein „Kind“ Taxonomie Begriff (beispielsweise um die Forenstruktur auf Ihren Seiten zu definieren) kann unter einem anderen Taxonomie-Begriff verschachtelt sein, welcher als sein Elternteil bezeichnet wird. (auf Englisch: child)
l10n“ ist ein Numeronym für das Wort „localization“. Die mittleren 10 Buchstaben werden mit der Zahl „10“ ersetzt. Siehe Lokalisierung.
Synonyme: LokalisierungSteht für Linux, Apache, MySQL und PHP. Der LAMP-„Stack“ ist eine Gruppe von Open Source-Programmen, die nahtlos zusammenzuarbeiten und das Fundament von Drupal-Sites bilden (hierbei ist PHP der einzige Teil, der nicht durch eine andere Technologie ersetzt werden kann).
Darunter versteht man eine bestimmtes (geografische) Regionsschema, das über spezielle Standardeinstellungen verfügt. Wenn man die lokalen Einstellungen auf deutsch stellt, werden die Zeitzone, das Datumsformat usw. an die örtlichen Gegebenheiten angepasst. „Locale“ ist auch ein Modul im Drupal-Core, das der Lokalisierung eine Seite hilft und Mehrsprachigkeit von Inhalten erlaubt.
Ein „Log“ enthält das automatisch geführte Protokoll aller oder bestimmter Ereignisse einer Seite, einschließlich Performace- und Nutzungsdaten, Warnungen, Fehler etc. Bei Drupal protokollieren das “dblog“-Modul und das “sysblog“-Modul die Ereignisse.
Lokalisierung erfordert das Setzen von Inhalten, um die Standardeinstellung für eine bestimmte Region zu erhalten. Das Interface wird oft für Namen fester Felder, Anweisungen etc. übersetzt. Zahlen, Datumsformate und Zeiten können verschiedene Standard-Formatierungen annehmen, die in Abhängigkeit zu den Regionsschemen stehen. Textzeichen können verschieden kodiert werden und sogar von rechts nach links (RTL) laufen. All diese Themen beziehen sich auf die Lokalisierung einer Seite. Die allgemeine Abkürzung lautet „l10n“. (auf Englisch: localization)
Synonyme: l10nBei Durpal bezieht sich der Begriff „Menü“ sowohl auf die Gruppe der Links einer Seite, als auch auf das interne Drupal-System zur Bearbeitung von Anfragen, welches die URL benutzt, um zu bestimmen welche Funktionen aufgerufen werden. (auf Englisch: menu)
Ein „Modul“ bezeichnet Add-On Software (üblicherweise PHP und CSS), die eine Seite um zusätzliche Features und Funktionalitäten erweitert. „Core“-Module werden von Drupal direkt geliefert und sind im Allgemeinen im Haupt-Modulverzeichnis gespeichert. Contrib-Module werden von der Drupal-Community bereitgestellt und werden häufig im Pfad sites/all/modules oder in einem anderen Verzeichnis gespeichert, das bei einem Drupal Update des Core nicht überschrieben wird. Alle Contrib-Module die unter drupal.org zur Verfügung stehen werden von der gleichen GLP-Lizenz abgedeckt wie Drupal. (auf Englisch: module)
NID (Node ID) ist ein eindeutiger, ganzzahliger Index für die einzelnen Nodes einer Drupal-Seite. Pfade von Drupal Nodes haben beispielsweise die Form http://example.com/node/123, wobei die Ziffern 123 Teil der NID sind.
Eine Node ist ein Bestandteil eines Inhalts, das im Drupal-CMS gespeichert ist. Meistens entspricht ein Node einer einzelnen Seite, mit einem Titel, Body mit Extra-Feldern (optional). Gängige Nodetypel bestehen aus Bildern, Artikeln, Blogeinträgen, Book Pages und Umfragen. Jede Node verfügt über einen Inhaltstyp und kann durch Taxonomien weiter kategorisiert werden.
Body“ ist ein Standardfeld in einem Drupal-Node. Es ist ein langes Textfeld, das in der Regel für den Haupttext des Nodes verwendet wird, wenn es zu dem jeweiligen Inhaltstypen passt.
Node-Titel“ sind Pflichtfelder für einen Node. Dies darf nicht mit dem „Seitentitel“ verwechselt werden, welcher am oberen Rand im Browser-Fenster angezeigt wird, auch wenn der Node-Titel häufig Bestandteil des Seitentitels ist. (auf Englisch: node title)
Inhaltstyp: z. B. „Basic Page“, „Blog-Eintrag“, „Story“ etc. Siehe „Inhaltstyp“. (auf Englisch: „node type“ oder „content type“)
Der grundlegende Nodetyp für einfache, gewöhnlich statische Seiten. Siehe „Basic Page“. Der Begriff „Page“ kann sich auch auf den vollständigen Bestandteil des Inhalts beziehen, der von einem Browser-Fenster eines Anwenders zu einer Seite gesendet wird.
Synonyme: SeiteEin „Pager“ ist ein Set von Links zum Navigieren durch die Seiten des Inhalts oder der Suchergebnisse, z. B. „Seiten 1 - 2 - 3 … Letzte“.
In Drupal bezieht sich ein „Patch“ gewöhnlich auf ein Teil von speziellen Code, der Änderungen gegenüber dem ursprünglichen Quellcode definiert (an welcher Stelle Codezeilen hinzufügt und entfernt werden). Er wird verwendet, um Programmfehler zu beheben oder liefert zusätzliche Funktionalitäten für Module, Themen oder anderen Quellcode. Sie werden oft in eine Issue-Queue (Warteschlange) vorgelegt und dienen dem Entwickler des Projekts zur Verbesserung oder Veränderung eines Projektes, bevor dieses veröffentlicht wird.
In Drupal ist ein „Pfad“ ein eindeutiger Teil der URL für einen spezifischen Teil eines Inhalts oder einer Funktion. Z. B. hat eine Seite mit der vollständigen URL http://example.com/?q=node/123 den Pfad „node/123“. Drupal kann reine URLs verwenden, wenn das Pfad-Modul aktiviert ist. Dies würde die vollständige URL in diesem Beispiel zu http://example.com/node/123 ändern; aber der Drupal-„Pfad“ bleibt weiterhin „node/7“ auch wenn er auf „about_us.html“ umgeleitet wird. (auf Englisch: path)
PHP ist die Skriptsprache hinter Drupal und wird gewöhnlich für die Anwendungsentwicklung von Webseiten verwendet. Drupal-Core, sowie Contributed Module und Themes, sind meistens PHP-Code. „PHP“ ist ein rekursives Akronym für „PHP: Hypertext Preprocessor“, vorher stand es für „Personal Home Page“.
Einem „privilegierter“ Benutzer ist eine Rolle mit einem bestimmten Maß an administrativen Rechten zugeteilt, die zumindest oberhalb der Nutzerrechte von anonymen Benutzern liegen. Diese befähigen ihn zur Bearbeitung und Erstellung von Inhalten, Benutzern, Taxonomien, etc. Siehe auch die Einträge „Berechtigungen“ und „Rolle“. (auf Englisch: privileged)
In Drupal gibt es mindestens zwei unterschiedliche Bedeutungen für den Begriff „Profil“. Eine Bedeutung ist „Benutzerprofil“: eine Gruppe von Informationen, die über einen User gespeichert und angezeigt werden kann, so wie es eine Social Media-Seite bietet. Es gibt eine Unterstützung für Benutzerprofile im Drupal-„Core“, aber eine Vielzahl von Modulen, mit denen sich ohne großen Aufwand komplexe Anwenderprofile erstellen lasssen, bieten dies als Erweiterung an. Eine andere Bedeutung dafür ist „Installations-Profil“, das häufig in Distributionen zu finden ist, wie etwa die Cocomore Drupal Distribution und Acquia Drupal. Ein Installations-Profil kann neben anderen Einstellungen etwa Spracheinstellungen, spezielle Module, die während des Konfigurations- und Installations-Prozesses gespeichert werden oder die Platzierung von Blöcken in den thematisch gestalteten Seitenregionen beinhalten. Es kann für einen bestimmten Zweck angepasst werden, zum Beispiel Drupal für Bilder-Galerien, für Musiker, für Verlage etc. „Features“ können eine gute Ergänzung zu einem Installations-Profil sein, für die automatische Ausführung vieler initialer Konfigurationen der Seite. (auf Englisch: profile)
Regionen“ sind definierte Bereiche einer Seite, in denen Inhalte platziert werden können. Grund-Regionen beinhalten: Kopfzeile, Fußzeile, Inhalt, linke und rechte Sidebar. Verschiedene Themes können verschiedene Regionen definieren, somit sind die Möglichkeiten oft von Seite zu Seite verschieden. Inhalt wird Regionen durch Blöcke zugewiesen. Sie können nach „Gewichtung“ innerhalb der Regionen geordnet werden um die Ordnung zu definieren, in der sie angezeigt werden.
Ein „Render Array“, auch bekannt als „Renderable Array“ ist eine Besonderheit von Drupal 7, die große Verbesserungen für das Theming von Inhalten bietet. Da jeder Teil des Inhalts innerhalb eines geschachtelten Arrays gespeichert ist, könnnen Elemente bei der Ausgabe des Inhalts noch entfernt, verändert oder verschoben werden, um das Seitenlayout einer Website in bestimmten Abschnitte zu ändern oder um die Standarddarstellung von Elementen zu modifizieren.
Unter einer Rolle versteht man ein benanntes Set von Nutzerrechten. Einem Benutzer kann mehr als eine Rolle zugewiesen werden, standardmäßig wird es sich aber um den „anonymen Benutzer“ (nicht eingeloggt und nicht wahrscheinlich nicht registriert) und den authentifizierten Nutzer (registriert und eingeloggt) handeln. Es werden auch oft Rollen für eine bestimmte Gruppe erzeugt, um Rollen wie „Autor“, „Editor“ oder „Administrator“ vergeben zu können. (auf Englisch: role)
Akronym für „Really Simple Syndication”. Bei RSS handelt es sich um eine Gruppe von zusammenhängenden Webfeed-Formaten, die für die Veröffentlichung von häufig aktualisierten Inhalten wie Nachrichten, Blogeinträgen und Podcasts verwendet werden. Akronym für „Really Simple Syndication”. Bei RSS handelt es sich um eine Gruppe von zusammenhängenden Webfeed-Formaten, die für die Veröffentlichung von häufig aktualisierten Inhalten wie Nachrichten, Blogeinträgen und Podcasts verwendet werden. Der „Feed“, „Webfeed“ oder „Channel“ wird von einem RSS-Dokument zur Verfügung gestellt, das eine Möglichkeit bietet, Webseiten zu verbinden, etc. Drupal kann sowohl RSS-Feeds interner Inhalte erstellen, als auch Feeds externer Inhalte aggregieren.
Akronym für „right to left (von rechts nach links“). In einigen Sprachen, z. B. Hebräisch und Arabisch, wird der Text von rechts nach links gelesen. Spezielle Versionen von Drupal-Themes werden für eine bessere Darstellung von RTL-Text-Anzeige zur Verfügung gestellt.
Schema“ bezieht sich sowohl auf eine Drupal API, als auch auf ein Drupal-Modul, das Entwicklern bei Tasks, die das Schema API betreffen, unterstützt und bei der Suche nach möglichen Fehlern hilft. Das Schema API wurde mit Drupal 6 veröffentlicht und war ein weiterer Entwicklungsschritt, um Drupal von einem spezifischen Datenbankmanagementsystem unabhängig zu machen: Es ermöglicht Modul-Entwicklern Datenbanktabellen mit einem strukturierten Array zu definieren und liefert API-Funktionen, um Tabellen, Spalten, Indizes und Schlüssel zu erstellen, löschen und zu modifizieren.
Der „Seitentitel“ ist das, was sich zwischen den „Title“-Tags des HTML-Codes einer Webseite befindet. Er wird in der Regel am oberen Rand des Browserfensters angezeigt. (auf Englisch: page title)
Bei einem „Site Builder“ handelt es sich um jemanden, der auf Basis des Drupal-Cores und (normalerweise) zusätzlichen Contrib-Modulen und Themes Webseiten plant und erstellt. Ein Site Builder zu sein, der interessiert ist an Materialien für Site Builders und Administratoren, schließt nicht aus von Zeit zu Zeit andere Community-Rollen wahrzunehmen. Viele Personen, die hauptsächlich Seiten mit bereits vorhandenen Modulen bauen, coden und pflegen Module (sind „Coder“), verwalten eine Drupal-Seite, die live geschaltet ist (sind „Administratoren“), passen ihre Templates und CSS an (sind „Themer“) und versuchen bei anderen Menschen Enthusiasmus für Drupal zu erwecken (sind „Drupal-Evangelisten“), etc. Der Begriff wird für die Art von Material verwendet, das in einem Buch, einem Tutorial, einer Training Session oder in Präsentationen abgedeckt werden kann. Dabei ist „keine heavy Coding“ gemeint, aber der Umgang mit einigen komplizierte User-Interfaces und die Optimierung von Einstellungen.
Ein „Sprint“ bezieht sich in der Drupal-Community auf das Zusammentreffen von Personen, gewöhnlich persönlich (aber auch in Onlinechats), die über ein Thema diskutieren oder gemeinsam an einer Dokumentation und am Coding einer Software arbeiten. Code Sprints und Doc Sprints sind beides typische Aktivitäten auf einer DrupalCon und anderen Drupal Events. („Sprint“ hat auch eine besondere Bedeutung im Zusammenhang in der „Agilen“ Softwareentwicklung )
Story“ ist einer der Standard-Inhaltstypen bei Drupal, der normalerweise für Inhalt, verbunden mit einem Datum (wie Nachrichten etc.), verwendet wird.
In Drupal ist „Taxonomie“ (wörtlich: „die Wissenschaft der Klassifizierung“) das Core-Modul, das die Verwendung von Begriffen schafft, um bestimmte Inhalt zu kategorisieren. Drupal gruppiert verwandte Begriffe im „Vokabular“. (auf Englisch: „taxonomy“)
In Drupal 6 wurden sie als „Inputformate“ bezeichnet, aber grundsätzlich hat sich nichts daran geändert. Es ist eine voreingestellte Konfiguration für Filter, die auf Text angewandt werden, um ein bestimmtes Format anzunehmen. Filter können Tags maskieren (aus Sicherheitsgründen etc.) oder Tags, Linktitel, Emoticons usw. hinzufügen (siehe „Inputformat“).
Ein Theme ist eine benannte Gruppe von Codes und/oder Bilddateien (PHP, INFO, CSS, JPG, GIF, PNG), die bei der Festlegung der Anzeige einer Drupal-Seite verwendet wird und viel zu ihrem „Look und Feel“ beiträgen. Themen bieten Regionen an, in denen Blöcke platziert werden können und beinhalten Elemente wie die Kopfzeile, Icons usw. Es gibt Contributed Community-Themes, die man kostenlos von drupal.org herunterladen kann und auch gewerbliche Themes, die gegen eine Gebühr erhältlich sind. Wenn man sich mit CSS auskennt oder bereit ist, es zu erlernen, ein gutes Auge für Design hat und etwas von PHP weiss, kann man auch erlernen Themes zu erstellen oder auf Basisthemes aufsetzen, um ein eigenes individuelles „Theme“ zu erstellen.
Eine Theme Engine ist ein Set von Skripten, das Code interpretiert und das Anlegen von Themes einfacher macht. Dabei wird der dynamische generierte Inhalt als HTML ausgegeben. In Drupal gibt es drei Theme Engines. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit ein Theme zu schreiben, das die „Themen Engine“ überbrückt. Die Standard Theme Engine ist phpTemplate. Es stehen auch noch andere Theme Engines zum Download bereit.
Ein Themer ist ein Mitglied der Drupal-Community, das sich für das Erstellen von Themes interessiert oder sich damit befasst. Wie bei anderen Rollen der Drupal Communitiy, gibt es oft keine klare Unterscheidung von einen „Themer“, „Coder“ oder „Site Builder“ (siehe „Theme“).
Token, kann sich sowohl auf das Drupal Token-Modul sowie auf die damit verbundenen Teile des Codes beziehen, die als dynamische Platzhalter verwendet werden. Wenn ein Feld Tokens akzeptiert, kann man z. B. [title-raw] einfügen, und der Node-Titel wird in dieser Position in der Zeichenfolge eingespeist. Sie sind praktisch beim Anlegen von Einstellungen für automatische URL-Alias, Seitentitel, Ausgabe von Feldern in Views etc. Das Token-Modul steht in Abhängigkeit zu anderen Modulen in Drupal 6 und ist in Drupal 7 weniger notwendig, da viele seiner Funktionen im „Core“ integriert wurden.
User ID. Die UID kann im Pfad zum User-Profil gefunden werden, z. B. „http://drupal.org/user/1“.
Unveröffentlichter“ Drupal-Inhalt ist normalerweise für den Besucher einer Seite nicht sichtbar. Wenn man die Veröffentlichung von Inhalten zurücknehmen will, kann man einfach den Haken der „Publish“-Checkbox entfernen, der sich im Feldsegment der Veröffentlichungs-Optionen des relevanten Editors befindet (Siehe „veröffentlicht“). (auf Englisch: unpublished)
URL ist ein Akronym für „Uniform Resource Locator“. Es ist die Adresse, welche die genaue Position eines Objektes auf einem Internet-Servers definiert. Diese beinhaltet normalerweise das Protokoll, den Hostnamen, Pfad, Port und den Namen der Datei, z. B. http://drupal.cocomore.com/node/310 oder http://drupal.cocomore.com/themes/garland/logo.png.
Ein URL-Alias ist ein Pfadname, der für Menschen inuitiver zu verstehen und suchmaschinenfreundlich ist (dies ist relevant für die Suchmaschinenoptimierung) und kann an Stelle des node/123 Drupal-Standardpfads eingegeben werden. Beispielsweise ist „about-us/drupal-jobs“ ein Alias für für die node/310 auf drupal.cocomore.com.
User1 ist der erste Benutzer, der mit der initialen Installation von Drupal erzeugt wird. In Drupal 7 spricht man auch von „Site-Maintenance-Account". Diesem Account wird automatisch eine vollstängige Berechtigungen gewährt und unterscheidet sich in Drupal 6 oder früher von anderen Rollen des „Administrator Accounts“. Der „User1“ Account ist hier der einzige, der update.php starten kann, nachdem der Sitecode auf aktualisiert wurde. In Drupal 7 können andere Benutzer, die die Rolle des Administrators besitzen, auch update.php ausführen.
Eine Akronym für „User eXperience“. UX ist eine allgemeine Bezeichnung für die einfache Bedienbarkeit und die Zufriedenheit eines Benutzer beim Besuch einer Website. Vor nicht allzu langer Zeit, war „Usability“ die gebräuchliche Bezeichnung dafür. Heutzutage spricht man von UX, mit einer geringfügig veränderten Bedeutung.
Veröffentlichte“ Nodes sind in der Regel für alle Besucher einer Website sichtbar. Wenn man einen Node vor einem nicht privilegiert Benutzer verbergen möchten, kann man beim Erstellen oder Bearbeiten eines Nodes den Haken aus der „Veröffentlicht“-Checkbox entfernen. (auf Englisch: unpublished)
Views“ ist ein sehr beliebtes Contrib-Modul, welches initiale Verwendung fand in Drupal 4.7, zusammen mit dem CCK (Content Construction Kit). Views ermöglicht es Site Buildern anhand einer relativ einfachen GUI, komplexe Datenbankabfragen zu erstellen und präsentiert die Ergebnisse in einer übersichtlich formatierten Art und Weise, ohne viele Code zu erforderlich zu machen. Views sind nicht trival, ganze Bücher wurden über dieses Thema geschrieben. Diejenigen, für die die Thematik noch neu ist, können nicht davon ausgehen, dass sie Views innerhalb eines Tages erlernen und einsetzen können.
In Drupal verweist ein „Vokabular“ nicht unbedingt auf den Umgangston der in der Community benutzt wird, sondern ist eine Sammlung von Taxonomie Begriffen, die in Gruppen zusammengefasst werden. Diese Gruppen heißen „Vokabular“. Man könnte einen Vokabular anlegen, um Artikel mit „Tags“ zu versehen und einer allgemeinen Kategorie zuzuordnen oder die Kennzeichnung einer geographischen Region, die mit einem Benutzer oder einer Node verbunden ist. Oder für andere spezifischen Tasks, z. B. das Erstellen der Wörter und Definitionen für dieses Glossar. (auf Englisch: vocabulary)
In Drupal bezieht sich der Begriff „Template“ gewöhnlich auf Dateien, die auf der „Theming-Ebene“ verwendet werden. Templates sind HTML mit einigen PHP-Code Snippets, die Werte bereitstellen. (auf Englisch: template)
Bei „Workflow“ (oder „Arbeitslauf“) handelt es sich um die Abfolge von Schritten oder Tasks, um einen Prozess vollständig abzuarbeiten. Im Zusammenhang von Drupal wird das Wort „Workflow“ in der Regel verwendet, um den „redaktionellen Workflow“, d. h. die Schritte, die neue Inhalte durchlaufen, bevor sie veröffentlicht werden, zu beschreiben. Dies kann die die Bearbeitung, Genehmigung, Übersetzung, Redaktion, etc. beinhalten. Über das „Workflow“-Modul können diese Schritte verwaltet werden.
WYSIWYG ist eine Abkürzung für „What You See Is What You Get“, („Was du siehst, ist [das,] was du bekommst.“). Es beschreibt ein System, in dem Inhalte bearbeitet und durch die Interaktion mit einem GUI formatiert werden können und bei dem die Bearbeitsungsansicht der entgültigen Ausgabe annähernd gleicht. In Drupal ist WYSIWYG auch ein beliebtes Modul, das bei der Integration von Code-Bibliotheken hilft, die verschiedene Arten von In-Browser-Editoren für Website-Besucher zur Verfügung zu stellen, einschließlich einiger, die überhaupt nicht „WYSIWYG“ sind (z. B. „Code Editoren“).
Zugang zu einem Inhalt bedeutet im Allgemeinen die Rechte haben diesen zu sehen, aber hauptsächlich bedeutet „Zugang” in Drupal „wer was mit welchen Nodes machen kann”. Zusätzlich zum Drupal-Rechtesystem, bietet das API zunehmende Kontrolle über den Zugang zum Inhalt; hook_node_accesss() (in Drupal 7) und hook access() (Drupal 6) erlauben Module um weitere Zugangsregeln zu definieren. (auf Englisch: access)